Die Verwendungsdebatte innerhalb der deutschen Soziologie: eine vergessene Phase der fachlichen Selbstreflexion

Oliver Neun

Abstract


Die soziologische Verwendungsdebatte innerhalb der deutschen Soziologie wird in der Forschung bisher nur kurz behandelt. Die Kontroverse ist jedoch von Bedeutung, da sie die letzte größere Selbstreflexion der Soziologie darstellt. Zunächst wird deshalb dem Beginn der Verwendungsforschung in den USA und deren deutscher Rezeption nachgegangen sowie der Kontext der deutschen Verwendungsdiskussion beschrieben. Im Anschluss daran werden Grundthesen der Debatte dargelegt und nach Gründen für deren Abbrechen gesucht. Abschließend werden Argumente für eine Wiederaufnahme der dort behandelten Fragen in Form einer neuen Verwendungsforschung genannt.

The discussion of the uses of socioloy in Germany has been paid litte attention so far. The conflict is of importance however since it represents the last mayor reflection on the sociology of sociology. First I therefore have a look at the beginning of the research on the uses of sociology in the United States of America and their reception in German. In addition to this I present mayor results of the discussion and try fo find out why it came to an end. Finally I point out arguments for a new discussion of the uses of sociology.

 

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Oliver Neun war Leiter des DFG-Forschungprojektes „Die Entwicklung der deutschen ‚öffentlichen Soziologie‘ von 1945 bis 1989“ und ist derzeit Privatdozent der Soziologie an der Universität Kassel. Habilitation zum Thema „Daniel Bell und der Kreis der ‚New York Intellectuals‘“.

 

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DOI 10.15203/3122-56-7-21



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