Zur Theorie der soziologischen Gesellschaftsdiagnose

Oliver Neun

Abstract


Gesellschaftsdiagnosen sind in der Soziologie eine legitimationsbedürftige Gattung. Es soll deshalb überprüft werden, welche Anknüpfungspunkte es für eines Theorie dieses Genre in der soziologischen Theorie gibt. Zunächst werden dazu die Gesellschaftsdiagnose definiert und anschließend die Begriffe des  „historischen Individuums“ von Max Weber, der „principia media“ von Karl Mannheim und der „middle-range-theory“ von Robert K. Merton daraufhin untersucht, inwieweit sich Übereinstimmungen zu dieser Beschreibung aufweisen lassen.

In sociology you must legitimize the genre of diagnosis of society. My aim is therefore to check which connections exist between the theory of this genre and sociological theory. After a definition of diagnosis of society follows a close examination of the terms “historisches Individuum” of Max Weber, of the “principia media” of Karl Mannheim and the “middle-range-theory” of Rober K. Merton. The intention thereby is to find points of agreements to the genre of diagnosis of society.

 

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Oliver Neun war Leiter des DFG-Forschungprojektes „Die Entwicklung der deutschen ‚öffentlichen Soziologie‘ von 1945 bis 1989“ und ist derzeit Privatdozent der Soziologie an der Universität Kassel. Habilitation zum Thema „Daniel Bell und der Kreis der ‚New York Intellectuals‘“.

 

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DOI 10.15203/3122-56-7-19



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