Soziologie und Hirnforschung: einige Anmerkungen zum Umgang mit neurowissenschaftlichen Theorien und Erkenntnissen

Dominik Gruber

Abstract


Die Erkenntnisse neurowissenschaftlicher Forschung waren und sind ein „Magnet“ öffentlicher Aufmerksamkeit. In den Sozialwissenschaften gibt es unterschiedliche Einschätzungen über die Bedeutung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Positionen reichen demnach von äußerst kritischen Stellungnahmen bis hin zu Versuchen, Theorien und Erkenntnisse der Hirnforschung in soziologische Theoriebildung zu integrieren. In diesem Beitrag wird ein Überblick über verschiedene (Hintergrund-) Annahmen und Debatten gegeben, die bei der Bezugnahme auf oder Integration neurowissenschaftlicher Erkenntnisse aus Sicht der Soziologie Beachtung finden sollten. Denn diese sind potentielle „Felder“, aus und in denen sich theoretische Widersprüche und Unvereinbarkeiten ergeben können.

The knowledge of neuro-scientific research was and is a “magnet” of public attention. In the social sciences there are different appraisals about the relevance of neuro-scientific insights. Therefore, the positions reach from extremely critical statements up to attempts to integrate theories and knowledge of the brain research into sociological theory. In this article an overview about different assumptions and debates which should be attracted in the course of the integration of neuro-scientific knowledge is given. Since these are potential “fields”, in which theoretical contradictions and incompatibilities can occur.

 

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Dominik Gruber, geb. 1983 in Schwarzach/Pg.; Studium der Soziologie und Pädagogik an der Universität Salzburg; wissenschaftlicher Mitarbeiter bei pro mente Oberösterreich, Abteilung Qualitätsmanagement, Team „Forschung und Projekte“; Lektor an der Universität Salzburg (Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie).

 

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DOI 10.15203/3122-56-22



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