Der österreichische Film der Nachkriegszeit

Michael Bachlechner

Abstract


Der österreichische Film der Nachkriegszeit trug durch eine bewusste Aussparung der kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit maßgeblich dazu bei, dass die Theorie von der Opferrolle Österreichs in der breiten Bevölkerung greifen konnte.
Zudem fiel dem neuen populären Medium Film die Aufgabe zu, die NS-Ideologien aus den Köpfen der breiten Masse zu tilgen. Die mittels Heimat-, Kaiser- oder Touristenfilmen suggerierten Botschaften sollten das Bild einer neuen Gesellschaft aufzeigen und so eine der Ursachen für eine um Jahrzehnte verzögerte Auseinandersetzung mit der NS-Zeit werden.

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