Der „Göttervater“ Zeus

Johanna Luggin

Abstract


Im Seminar „Griechische Gottheiten – Genese und Geschichte“ wurde der Versuch gestartet, gemeinsam einen Weg von der unkritischen, statischen Vorstellung der griechischen Götter, die man hat, wenn man sich hauptsächlich mit klassischen oder späteren Texten und Mythen auseinandersetzt, abzukommen und einen Blick zu werfen auf die Herkunft des griechischen Pantheons und auf die Entwicklung, welche die verschiedenen Götter im Laufe der Geschichte des hellenischen Volkes durchlaufen. Zu diesem Zweck beschäftigten sich die Studierenden jeweils in Kleingruppen mit einem Gott oder einer Göttin der Griechen und untersuchte dessen/deren Herkunft anhand zweier einführender Texte zur griechischen Religion.[1] Darüber hinaus sollten die Aufgabenbereiche der Götter und Göttinnen geklärt und die wichtigsten Mythen eruiert werden. Außerdem wurde jedem Studierenden ein Spezialthema zugeteilt, welches zu untersuchen und dem Plenum darzulegen war. Das Thema der vorliegenden Arbeit ist Zeus, das Oberhaupt des griechischen Pantheons und Vater der Götter und Menschen. Da die allgemeinen  Charakteristika des Göttervaters im Seminar bereits recht ausführlich besprochen wurden, soll vorliegende Arbeit nun diese Aspekte nur kurz als Einführung behandeln und dann genauer auf das Spezialthema eingehen, den Vergleich von Elementen der Zeusgenealogie, vor allem in Hesiods Theogonie, mit altorientalischen Sukzessionsmythen, hierbei vor allem den Mythen um den hurritischen Gott Kumarbi.
[1] Zum einen Walter Burkert, Griechische Religion der archaischen und klassischen Epoche (=Religionen der Menschheit 15), Stuttgart u. a. 1977, zum anderen Robert Muth, Einführung in die griechische und römische Religion, Darmstadt ²1998.

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