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Richtlinien für Autor/innen

– deutschsprachige Abhandlungen –

 

1. Art und Inhalt der Abhandlungen

Die ZTP publiziert ausschließlich deutschsprachige und englischsprachige Texte, die andernorts (Print-Medien und Internet) noch nicht veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Abhandlungen, die durch inhaltliche Exzellenz und Originalität bestechen. In der Regel erörtern sie ein Thema der Systematischen Theologie oder Philosophie. Aber auch Abhandlungen aus anderen Bereichen der Theologie und Philosophie sind willkommen, sofern sie ihr Thema unter einer gezielt systematischen Fragestellung behandeln. Die ZTP fördert die Forschung sowohl in Theologie als auch in Philosophie, versteht sich zugleich aber auch als ein Forum für die konkrete Begegnung beider Disziplinen.

 

2. Zusammenfassung und Schlagwörter (Abstract and Key Words)

Der Abhandlung ist eine aussagekräftige Zusammenfassung (Abstract) in deutscher und englischer Sprache voranzustellen, die die zentralen Inhalte und Ergebnisse der Untersuchung erkennen lassen. Ihr Umfang soll jeweils zwischen 900 und 1000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) liegen. Den Zusammenfassungen folgt eine Liste von jeweils maximal sieben (durch Kommas abgetrennten) Schlagwörtern (Key Words) in englischer Sprache.

 

3. Länge und Textgestaltung

Der Umfang einer Abhandlung soll 45.000 bis 60.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) betragen. Dies entspricht etwa 15 bis 20 Druckseiten. Längere Texte können abgelehnt oder zur Kürzung zurückgegeben werden. Ab 70.000 Zeichen verweigert das Redaktionssystem automatisch die Annahme eines Textangebots.

Manuskripte sind in gängigen Dateiformaten (Microsoft Word, RTF) mit möglichst wenig Formatierungen einzureichen (keine feste Silbentrennung, keine formatierten Überschriften). Der Text liegt in einfachem Zeilenabstand in Schriftgröße 12 vor.

Kursivierungen im Text sind möglich, Fettdruck und Unterstreichungen werden nicht übernommen.

Im Fließtext verwendete Titel (von Büchern, Aufsätzen, Internetseiten etc.) und kurze lateinische oder sonstige fremdsprachige Ausdrücke werden kursiv (und nicht in Anführungszeichen) gesetzt.

Auf eine lesefreundliche und einheitliche gendergerechte Sprache ist zu achten, etwa nach dem Muster „Christinnen und Christen“ oder „Christ*innen“.

Zusätze und Auslassungen in Zitaten werden immer durch eckige (nicht runde) Klammern kenntlich gemacht: „[…]“oder „[en]“. Originalhervorhebungen (Kursivierungen) in einem zitierten Text sowie von einem zitierten Text abweichende Hervorhebungen sind am Ende der Literaturangabe in den Fußnoten kenntlich zu machen durch „(Herv. des Originals)“, „(Herv. gelöscht)“ oder „(Herv. N.N.)“.

Für Transkriptionen aus dem Hebräischen halte man sich an ThWAT I, 560. Für Griechische und Hebräische Zeichensätze ist ausschließlich Unicode zu verwenden.

 

4. Bibliographische Anmerkungen in den Fußnoten

Literaturangaben werden nicht im Text, sondern in den Fußnoten nachgewiesen (Ausnahmen bilden übliche Kurzverweise wie etwa auf die Heilige Schrift „(Joh 1,14)“, auf lehramtliche Dokumente „(GS 22)“, „DH 3004“ und Ähnliches). Dabei sind die folgenden Richtlinien zu beachten.

 

Zitationsweise und Abkürzungen

Literaturangaben ... sind bei der Ersterwähnung vollständig nachzuweisen; jede weitere Zitation erfolgt in Kurzform

  • Namen ... Vornamen werden abgekürzt; mehrere Autoren oder Herausgeber werden durch Schrägstriche (mit Spatien) „ / “ voneinander getrennt
  • (Hg.) ... Herausgeber (Singular und Plural); auch in fremdsprachigen Werken
  • Titel ... zitierter Titel (samt Untertitel) kursiv, Titel des entsprechenden Sammelwerks etc. nicht kursiv; Titel und Untertitel werden durch einen Punkt getrennt
  • Ort ... bei mehreren Erscheinungsorten wird nur der Haupterscheinungsort angegeben; Verlage werden nicht genannt

Kurzzitation ... Familienname, Kurztitel, ggf. Band, Seitenzahl; bei gegebener Kürze können als Kurztitel auch der vollständige Buch- oder Beitragstitel verwendet werden

Auflagen ... werden durch hochgestellte Ziffern vor dem Erscheinungsjahr angegeben; bei Lexika wie folgt: „LThK3

Bde./Bd. ... Bände/Band

Ebd. ... ebenda: das unmittelbar zuvor zitierte Werk; veränderte Seitenzahl angeben

f. ... folgende Seite („ff“ ist nicht erlaubt, stattdessen exakte Seitenangabe)

FS (Festschrift) ... Einfügung von „(FS Vorname Name)“ in Anschluss an den Titel (unabhängig von der originalen Widmungsformulierung)

Ersterscheinungsjahr ... kann in Werksausgaben nach dem zitierten Beitragstitel in eckigen Klammern „[1961]“ angegeben werden

Zeitschriftenartikel ... werden zitiert unter Angabe von Jahrgang und Erscheinungsjahr (in Klammern) sowie des vollen Seitenumfangs bei der Ersterwähnung

Sigel ... für Zeitschriften, Handbücher, Sammelwerke, Reihen etc. folgen der jeweils aktuellen Auflage des IATG (derzeit 32014)

Bei Titeln fremdsprachiger Publikationen ist die Groß- und Kleinschreibung gemäß des Originals zu übernehmen. Es gilt die aktuelle Rechtschreibregelung der jeweiligen Sprache.

 

Beispiele

Buch
M. Weinrich, Religion und Religionskritik. Ein Arbeitsbuch. Göttingen 2011, 55f. 

Kurztitel
Weinrich, Religion und Religionskritik, 57 (Herv. des Originals).
Ebd., 59.

Mehrere Autoren
A. Loichinger / A. Kreiner, Theodizee in den Weltreligionen. Ein Studienbuch. Paderborn 2010, 55–57.

Kurztitel
Loichinger / Kreiner, Theodizee in den Weltreligionen, 61 (Herv. gelöscht).

Mehrbändiges Werk
T. Leinkauf, Grundriss Philosophie des Humanismus und der Renaissance (1350–1600). 2 Bde. Hamburg 2017, Bd. 2, 235f (Herv. A.L.).

Kurztitel
Leinkauf, Grundriss Philosophie II, 237.
Ebd., I, 45–47.

Werkausgabe
K. Rahner, Was ist eine dogmatische Aussage? [1961], in: KRSW 12 (2005), 150–170, hier 154.

Kurztitel
Rahner, Was ist eine dogmatische Aussage, 159.

W. Kasper, Dogma unter dem Wort Gottes, in: WKGS 7 (2015), 43–150, hier 47.

Kurztitel
Kasper, Dogma unter dem Wort Gottes, 77.

Beitrag in Zeitschrift
O. Muck, Vernunft und Religion. Zum Jubiläum von Bernard Lonergan SJ, in: ZKTh 126 (2004), 397–414, hier 410f.

Beitrag in Sammelwerk
P. Clayton, Is It Really Biology versus Religion? Looking for Dawkins’ Real Case against Religion, in: R. Langthaler / K. Appel (Hg.), Dawkins’ Gotteswahn. 15 kritische Antworten auf seine atheistische Mission. Wien 2010, 293–316, hier 300.

Beitrag in Buchreihe
M. Wasmaier, Der Begriff der dunklen Nacht bei Simone Weil, in: F. Ricken (Hg.), Religiöse Erfahrung. Ein interdisziplinärer Klärungsversuch (MPhS 23). Stuttgart 2004, 137–148, hier 139–141.

Artikel in Lexikon
J. Drumm, Dogma I. Begriffsgeschichte, II. Systematisch-theologisch, in: LThK3 3 (1995), 283–286, hier 285.

Kurztitel
Drumm, Dogma, 285.

Beitrag in Festschrift
L. Hell, Sanctissima simplicitas. Die christliche Trinitätslehre vor der interreligiösen Herausforderung, in: G. Augustin / K. Krämer (Hg.), Gott denken und bezeugen (FS Walter Kasper). Freiburg 2008, 580–592, hier 590.

Internet-Artikel
J. Brower, Medieval Theories of Relations, in: The Stanford Encyclopedia of Philosophy, hg. von Edward N. Zalta, Stand: 19.12.2018, http://plato.stanford.edu/archives/win2018/entries/relations-medieval/.

Kurztitel
Brower, Medieval Theories of Relations.

Fremdsprachige Titel
K. Clarke, Between Geography and History. Hellenistic Constructions of the Roman World. Oxford 1999, 23.
B. Bäumer, A Journey with the Unknown, in: T. Arai / W. Ariarajah (Hg.), Spirituality in Interfaith Dialogue. Genf 1989, 36–41, hier 38f.
D. M. Doyle, Otto Semmelroth and the Advance of the Church as Sacrament at Vatican II, in: TS 76 (2015), 65–86, hier 70, https://doi.org/10.1177.0040563914565542.

Archivmaterial / Manuskripte
H. Kohl, Gespräch mit den Vertretern der Deutschen Freundschaftskreise [14.11.1989]. Maschinenschriftlicher Entwurf o. J. Bundesarchiv Koblenz, B136/34037.

 

Checkliste für Beitragseinreichungen

Als Teil des Einreichungsverfahren werden die Autor/innen gebeten, anhand der Checkliste für Beiträge die Übereinstimmung ihres Beitrags Punkt für Punkt mit den angegebenen Vorgaben abzugleichen. Beiträge können an Autor/innen, die die Richtlinien nicht befolgen, zurückgegeben werden.

  1. Der Beitrag ist bisher unveröffentlicht und wurde auch keiner anderen Zeitschrift vorgelegt (andernfalls ist eine Erklärung in "Kommentare für die Redaktion" beigefügt).
  2. Die Datei liegt im Format Microsoft Word oder RTF vor.
  3. Der Text liegt mit einfachem Zeilenabstand vor, Schriftgröße 12, gegebenenfalls kursiv, nicht unterstrichen (mit Ausnahme der URL-Adressen); alle Illustrationen, Grafiken und Tabellen sind an geeigneter Stelle im Text eingefügt und nicht am Textende.
  4. Der Text folgt den stilistischen und bibliografischen Vorgaben in Richtlinien für Autor/innen , die unter "Über uns" zu finden sind.
  5. Falls der Beitrag für eine Rubrik eingereicht wird, die Peer Review vorsieht, werden die Hinweise Eine anonyme Begutachtung sicherstellen) beachtet.
 

Schutz persönlicher Daten

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