Linguistische Ansätze und die demand-side nuklearer Proliferation: Eine programmatische Bestandsaufnahme

Autor/innen

  • Martin Senn Universität Innsbruck

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.82.vol42iss2

Schlagwörter:

Proliferation, Nuklearwaffen, demand-side Theorien, linguistische Wende in den Internationalen Beziehungen

Abstract

Das Forschungsfeld zur Motivationsseite oder demand-side nuklearer Proliferation wurde in der jüngeren Vergangenheit um theoretische Ansätze erweitert, deren Fokus auf innerstaatlichen Akteuren liegt. Zwar können diese Ansätze ein umfassenderes Bild staatlicher Nuklear(waffen)politik zeichnen als ihre (neo)realistischen Vorgänger, jedoch bleiben diskursive Mechanismen, die zwischen innerstaatlichen Akteuren wirken, großteils unbeachtet. Im Kern dieses Beitrags steht das Argument, dass linguistische Ansätze zu einem besseren Verständnis der demand-side beitragen können, da sie die Analyse dieser innerstaatlichen Mechanismen der Argumentation und Überzeugung ermöglichen und gleichzeitig einen Blick auf ideellen Faktoren ermöglichen, die Präferenzen in diesem Bereich beeinflussen.

Autor/innen-Biografie

  • Martin Senn, Universität Innsbruck
    Assistenzprofessor

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Veröffentlicht

2013-05-30

Ausgabe

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